ADAC

Die ADAC-Rechtsschutz-Versicherungs-AG ist eine von zahlreichen Tochtergesellschaften des ADAC e.V., des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs. Als ein Tochterunternehmen untersteht die ADAC-Rechtsschutz der ADAC Beteiligungs- und Wirtschaftsdienst GmbH, in der die ausgelagerten Gesellschaften unter einer gemeinsamen Leitung zusammengefasst sind. Der Gesamtumsatz der Beteiligungs- und Wirtschaftsdienst GmbH betrug im Jahr 2010 rund 930 Millionen Euro. Daraus erwirtschaftet die GmbH einen Reingewinn von etwa 60 Millionen Euro.

  • 1903 wird der ADAC unter dem Namen “Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung” gegründet.
  • 1911 erfolgt, auf Grund der veränderten Mitgliederstruktur, die Umbenennung in “Allgemeiner Deutscher Automobilclub”.
  • 1965 bietet der ADAC seinen Mitgliedern erstmals eine Rechtsschutzversicherung an, die Versicherten auf Auslandsreisen einen Rechtsschutz zusichert.
  • Diese Rechtsschutzversicherung ist ausschließlich als Zusatzversicherung zum ADAC-Auslandsschutzbrief erhältlich.
  • 1978 haben ADAC-Mitgliedern dann erstmals die Möglichkeit, eine eigenständige Rechtsschutzversicherung abzuschließen.
  • 2004 erwirtschaftet die Beteiligungs- und Wirtschaftsdienst GmbH einen Umsatz von rund 820 Mio. Euro.
  • Im selben Jahre beschäftigte die GmbH rund 1800 Mitarbeiter und verfügte über ein geschätztes Eigenkapital von 250 Mio. Euro.

Die ADAC-Rechtsschutz-Versicherungs-AG ist als Erstversicherer vor allem in den Bereichen Verkehrsrechtsschutz und Mietwagenrechtsschutz tätig und hat sich insgesamt stark auf den Rechtsschutz in Verkehrssachen spezialisiert. Die Angebotspalette reicht hier von der Verkehrs-Rechtsschutz-Versicherung für ein Kfz bis hin zu einem Verkehrs-Rechtsschutz, in dem alle Fahrzeuge einer Familie versichert werden können. Voraussetzung für den Abschluss eines Rechtsschutzversicherungsvertrages ist aber in jedem Fall die Mitgliedschaft im ADAC. Daneben erfassen die Versicherungsangebote der ADAC-Rechtsschutz-Versicherungs-AG aber auch Rechtsstreitigkeiten im Bereich Freizeitsport und rechtliche Auseinandersetzungen mit Reiseveranstaltungs-, Transport- bzw. Beherbungs-Unternehmen.